Prävention, Für- und Nachsorge

Ein humanistischer Weg zur Stabilität in chaotischen Arbeitswelten

 

Resilienz entsteht dort, wo Prävention, Fürsorge und Nachsorge zusammenwirken. Sie stärkt die Fähigkeit, sich selbst wahrzunehmen, Grenzen zu achten, Ruhe zu finden und Verbundenheit zu spüren – mit sich selbst und mit anderen. Unternehmen und Organisationen, die diesen Weg unterstützen, entscheiden sich für eine Form von Arbeitskultur, die den Menschen ernst nimmt: als fühlendes, denkendes und miteinander verbundenes Wesen. Eine Kultur, die Gesundheit nicht fordert, sondern nachhaltig fördert.

 

Nutzen für Unternehmen und Mitarbeitende: 

 

Stärkung der physischen und mentalen Gesundheit, Förderung von Resilienz und innerer Handlungs­fähigkeit im Umgang mit beruflichen Belastungen, Reduktion von Stress­folge­effekten, Fehlzeiten und Mitarbeiter­fluktuation, Verbesserung von Team­klima, Kommunikation und Mitarbeitenden­bindung, Aufbau einer langfristigen gesundheits­förderlichen Unternehmenskultur. 

Jahresprogramm Resilienzförderung in Unternehmen

Prävention & Gesundheitsförderung nach §§ 20 und 20a SGB V

 

Das Jahresprogramm eröffnet Mitarbeitenden einen dauerhaften Zugang zu Werkzeugen, die sie auch nach Abschluss der Trainings sicher und eigenständig im Berufs- und Privatleben anwenden können.
Förderhinweis: Das Programm ist orientiert am GKV-Leitfaden Prävention nach §§ 20 und 20a SGB V «Stressbewältigung und Ressourcenstärkung» und eignet sich zur Einbindung in die betriebliche Gesundheits­förderung. Eine Bezuschussung durch gesetzliche Krankenkassen ist im Rahmen von Kooperationen möglich, sofern individuelle Bedingungen erfüllt sind.

 

Zielgruppe: Beschäftigte und Führungskräfte mit berufs­bezogener Belastung 

 

Aufbau: Vier Module à drei Tage, verteilt über ein Jahr. Zwischen den Modulen werden Online-­Impulse, Peergroups sowie kurze Transfer­übungen angeboten, um Nachhaltigkeit und Praxis­nähe zu sichern.


Modul 1 – Grundlagen: Salutogenese, Stress­modelle, Achtsamkeit & Selbst­wahrnehmung, Aktive Meditation
Modul 2 – Emotionale Resilienz & Kommunikation: Emotions­regulation, Konflikt­führung, achtsamer Dialog, Aktive Meditation
Modul 3 – Team & Organisation: Präsenz in der Führung, ressourcen­orientiertes Teamwork, Aktive Meditation
Modul 4 – Integration & Transfer: individuelle Resilienz­strategie, Abschluss­reflexion, Aktive Meditation


Methodik: Das Konzept folgt einem manualisierten, wissenschaftlich fundierten Ansatz, der Elemente aus der Salutogenese, der Neu­rowissenschaft von Meditation sowie achtsamkeits­basierten Verfahren vereint. Neben stillen Praktiken werden auch aktive Übungen eingesetzt (z. B. Atem-, Bewegungs- und Achtsamkeitssequenzen). Herr der Inhalte sind interaktive Gruppen­prozesse, Transfer­anknüpfung in den Arbeitsalltag, Peer-Unterstützung und digitale Begleitung.


Qualitätssicherung & Evaluation: Messung mit standardisierten Instrumenten, Qualitative Rückmeldungen via Interviews oder Fokusgruppen, Einsatz von Awareness Track© zur Selbst­beobachtung, Konzept und Durchführung werden wissenschaftlich begleitet.

Multiplikatorenausbildung Resilienz und Achtsamkeit

 

Das Programm richtet sich an Unternehmen und Organisationen, die eine nachhaltige Kultur der Gesundheit, Balance und Achtsamkeit etablieren möchten. Es orientiert sich an den Kriterien der Präventionsförderung nach § 20b SGB V und lässt sich in die betriebliche Gesundheitsförderung integrieren.


Zielgruppe: Mitarbeitende, Teamleitungen, HR-Verantwortliche, Gesundheitsbeauftragte und psychosoziale Fachkräfte aller Branchen.


Aufbau: Dieser erfolgt über einen Zeitraum von 18 bis 21 Monaten Die Teilnehmenden beginnen mit einer Baseline-Befragung und einer Einführung in salutogenetische Grundlagen, Stressregulation, achtsame Kommunikation und meditative Praxis. Vier Retreats bilden intensive Lernphasen zur Emotionsregulation, Transformation und Anwendung. Dazwische  üben die Teilnehmenden täglich mit dem Awareness Track©, dokumentieren ihren Prozess und tauschen sich in Peer- und Buddy-Gruppen aus. Ergänzend begleiten thematische Workshops den Transfer in den Berufsalltag, unterstützen bei Fragen der Selbstführung und stärken die Anleitungskompetenz.


Methodik: Das Programm kombiniert aktive und stille Meditationsmethoden, neurobiologisch fundierte Stressregulation, körperorientierte Übungen, dialogische Kommunikationsformen und kontinuierliche Selbstreflexion. Alle Übungen werden so vermittelt, dass sie später in Teams und Arbeitsgruppen in gekürzten und alltagstauglichen Formaten weitergegeben werden können. Der Awareness Track© dient als persönliches Praxisinstrument und zur Dokumentation individueller Entwicklungen. Wissenschaftliche Begleitung.


Qualitätssicherung & Evaluation: Die Wirksamkeit des Programms wird über Online-Befragungen, den Awareness Track©, Interviews, Fokusgruppen und Follow-up-Analysen erfasst. im Sinne der Anforderungen nach § 20a SGB V.
Abschluss und Zertifizierung: Nach erfolgreicher Teilnahme und einer praxisbezogenen Abschlussarbeit erhalten die Teilnehmenden das Zertifikat Fachkraft für psycho-soziale Prävention.

Bedarfserhebung & Begleitete Evaluation

 

Bei Bedarf wird optional eine systematische Erhebung der aktuellen Belastungen, Ressourcen und Entwicklungsbedarfe in der Organisation durchgeführt. Diese erfolgt  über eine Kombination aus anonymen Online-Befragungen über Google Forms, standardisierten Skalen zu Stress, Wohlbefinden, Achtsamkeit und Selbstwirksamkeit sowie ergänzenden Gesprächen mit Schlüsselpersonen. Die Bedarfserhebung schafft Transparenz über die Ausgangssituation, unterstützt die gemeinsame Zielformulierung und ermöglicht eine passgenaue Ausrichtung des Programms auf die spezifischen Anforderungen der Arbeitsbereiche.


Die Evaluation begleitet das gesamte Programm kontinuierlich. Sie folgt einem Mixed-Methods-Ansatz, der quantitative und qualitative Verfahren verbindet. Zu mehreren Messzeitpunkten – zu Beginn, nach den Praxisphasen, nach Programmabschluss und im Follow-up – werden standardisierte Fragebögen eingesetzt, um Veränderungen in der psycho-mentalen Gesundheit, dem Belastungserleben und der Resilienzfähigkeit sichtbar zu machen. Ergänzend erfassen qualitative Interviews, Fokusgruppen und der Awareness Track© jene Veränderungen, die sich besonders in Haltung, Kommunikation, Selbstregulation und Teamkultur zeigen. Die Auswertung und wissenschaftliche Begleitung.


Durch diese verzahnte Herangehensweise entsteht ein umfassendes Bild der individuellen und organisationalen Wirkung. Die Evaluation schafft Evidenz über den Nutzen der Maßnahmen, unterstützt die nachhaltige Implementierung gesundheitsförderlicher Strukturen und erfüllt die Anforderungen der Präventionsförderung nach §§ 20 und 20a SGB V.