Ein Lebensweg zwischen Wissenschaft und Meditation
Persönliche Vision
Mein beruflicher Weg führte mich von der Technik über die Forschung zur Meditation – und verbindet bis heute äußere Gestaltungskraft mit innerer Bewusstseinsentwicklung. Mich interessiert, wie sich äußere Strukturen und innere Haltungen gegenseitig prägen und wie Bewusstheit Prozesse verändert – in Maschinen, in Organisationen, in Gesellschaften und im Menschen selbst.
Nach meinem Studium der Wirtschafts- und Betriebstechnik arbeitete ich zunächst 12 Jahre als Entwicklungskonstrukteurin im Maschinenbau. Doch bald rückte eine andere Frage in den Mittelpunkt: Wie kann Arbeit so gestaltet werden, dass sie nicht nur effizient, sondern auch menschlich, sinnvoll und lebendig ist? Diese Frage führte mich zur Industriesoziologie, Sozialwirtschaft und Sozialökonomie. In den vom Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT) geförderten Humanisierungsprojekten erforschte ich, wie Mitgestaltung und Bewusstheit Arbeitsprozesse und Unternehmenskultur verändern können.
Im Rahmen meiner Dissertation über Autonomie und Partizipation beim Einsatz neuer Technologien und Rationalisierungen untersuchte ich Unternehmen im norddeutschen Raum und begleitete dort Prozesse der Arbeits- und Gesundheitsgestaltung im Maschinen- und Schiffbau. Diese Zeit prägte mein Verständnis von Arbeit als Raum für Bewusstheit, Verantwortung und Mitgestaltung. Ich erlebte, dass echte Innovation dort entsteht, wo Menschen sich als Teil eines lebendigen Systems verstehen – nicht nur als Funktionsträger, sondern als Gestaltende.
Anfang der 1990er Jahre begegnete ich meinem spirituellen Lehrer, einem Schüler OSHO´s und durch ihn OSHO – eine Erfahrung, die mein Leben erneut und diesmal grundlegend veränderte. Er öffnete mir den Zugang zu den inneren Dimensionen des Menschseins, führte mich in die Praxis der aktiven Meditation ein und machte mich mit der Astrologie als Erkenntnisweg vertraut. Fast zwanzig Jahre war ich seine Schülerin. In dieser Zeit lernte ich, was es bedeutet, Bewusstsein nicht nur zu erforschen, sondern zu leben – jenseits von Theorie - auf dem Marktplatz! Diese Begegnung verband sich mit meinem wissenschaftlichen Denken (Yang) zu einer neuen Perspektive: der Einsicht, dass Transformation nicht nur in Strukturen, sondern in der Tiefe des Bewusstseins beginnt (Yin). Aus dieser Erfahrung erwuchsen zwei Wege, die sich seither gegenseitig durchdringen und befruchten: die Transformative Meditation – als Weg zur unmittelbaren Erfahrung von Bewusstheit – und die Transformative Astrologie – als symbolisch-wissenschaftlicher Zugang zu den Gesetzmäßigkeiten des Bewusstseins.
In zahlreichen Humanisierungs- und Gesundheitsprojekten konnte ich erleben, wie bewusstes Handeln, Achtsamkeit und Kooperation das Arbeitsklima und die Gesundheit nachhaltig fördern. Dazu gehörten Gestaltungsprojekte im Maschinen- und Schiffbau ebenso wie Gesundheitsinitiativen im Pflegebereich. Ein besonderer Schwerpunkt lag in der Begleitforschung eines Pilotprojekts für Pflegekräfte im Auftrag des Gesundheitsministeriums Niedersachsen, das als „Gutes Beispiel für die Pflege“ ausgezeichnet wurde.
Parallel dazu entwickelte ich Trainings, Seminare und Bildungskonzepte zur Förderung von Bewusstheit in der Arbeitswelt, u. a. für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Rohde & Schwarz, die Gezeiten Haus Akademie und Einrichtungen des psychosozialen Gesundheitswesens. Zu meinen Weiterbildungsangeboten gehören:
MeditationsPraktiker*in MeP®
Letting Go: MEMA - Meditation & Management
Diese Programme sind von der Deutschen Gesellschaft für Alternative Medizin (DGAM) anerkannt. Die Fortbildung MeditationsPraktiker*in MeP® ist als Maßnahme zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und der Achtsamkeitskompetenz nach §7 HebBO NRW für Hebammen und Geburtshelfer bewertet.
Innovation & Kooperation
In Kooperation mit der Bibliothek für Zukunftsfragen Salzburg (Robert-Jungk-Stiftung) entwickelte und realisierte ich auch mit Prof. Dr. Robert Jungk † über 35 Zukunftswerkstätten in Organisationen & Unternehmen. Diese kreativen Räume förderten Achtsamkeit, Innovation und gemeinschaftliche Gestaltung – und zeigten, dass innere Haltung und äußere Transformation untrennbar miteinander verbunden sind. Seit 2024 besteht zudem eine Kooperation mit der Technischen Universität Wien im Bereich Student Support. Aktuell haben wir eine Meditationsstudie Awareness Track© aufgelegt.
Heute - Forschung und Lehre zu Meditation, Bewusstsein und Transformation
Heute forsche und lehre ich an der Schnittstelle von Meditation, Bewusstseinsentwicklung und transformativer Gesundheitsförderung.
Meine Arbeit vereint wissenschaftliche Methodik mit über 30 Jahren Meditationspraxis und Lehrtätigkeit. Als Meditierende, Lehrende und Forscherin begleite ich Menschen, Teams und Organisationen
in Prozessen innerer und äußerer Veränderung – mit dem Ziel, Bewusstheit, Gesundheit und Spiritualität in der Arbeitswelt zu fördern. Der Weg der Transformation ist für mich zugleich persönlich
und universell: Er führt von der äußeren Gestaltung zur inneren Erkenntnis – und von dort zu einer neuen Form der Verbundenheit mit dem Leben selbst.
Jede bewusste Bewegung verändert das Ganze
Ich entwickle individuelle Formate, Seminare und Programme, die nachhaltige Veränderung ermöglichen – achtsam, wirkungsvoll und praxisnah. Ob in Organisationen, Bildungseinrichtungen oder
individuellen Entwicklungsprozessen:
Es geht immer um dasselbe Ziel – Bewusstheit zu fördern, Wandel zu ermöglichen und Menschlichkeit erfahrbar zu machen.
